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San Marco la Catola

San Marco la Catola liegt im daunischen Bergland, hoch über dem Tal des Catola, eines rechtsseitigen Zuflusses des Fortore. Der mittelalterliche Herzogspalast wurde später erneuert. In der alten Kapelle San Marco befindet sich ein Ölgemälde des gleichnamigen Heiligen. Nicht weit davon der Wald von San Cristoforo, ein gut erschlossenes Erholungsgebiet.

Schon seit Menschengedenken steht unweit des Ortes die schlichte Kapelle San Lorenzo Martire, früher Aufenthalt der "Madonna di Giosafat". Als das Madonnenbild in einer Abtei einen angemesseneren Rahmen erhielt, rief der Herr des Ortes und Schirmherr der Kirche, Marchese Giambattista Pignatelli, die Kapuziner in die Gegend, um diesem heiligen Ort mehr Glanz und Würde zu verleihen. Für sie ließ er 1585 ein Kloster erbauen, das 1811 geschlossen und 1818 erneut eröffnet wurde, bevor es 1867 infolge des Säkularisationsgesetzes aufgelöst wurde.

1901 kehrten die Kapuziner auf eindringliches Bitten der Bevölkerung zurück. Pater Pio verbrachte mehrmals einige Zeit in diesem Kloster. Nach Abschluss der höheren Schule und insbesondere des Studiums der Philosophie verließ er zusammen mit seinen Studienkollegen in der zweiten Oktoberhälfte 1905 Sant'Elia a Pianisi und erreichte von dort aus San Marco la Catola, wo er sich bis zum April des folgenden Jahres aufhielt. Hier traf er auch Pater Benedetto aus San Marco in Lamis, der sein Seelenführer wurde und dies bis 1922 blieb. Das Betragen von Bruder Pio war stets beispielhaft und barmherzig. Ein gleichaltriger Bruder schrieb von ihm: "Sobald das Glöckchen im Chor erklang, hielt Bruder Pio uns zur Eile an. Während der Ruhepause gingen andere Mitbrüder ohne Erlaubnis in den Garten, wo sie frische Pferdebohnen brachen und aßen. Sie boten auch Bruder Pio davon an; der wehrte ab, doch tat er dies mit einer solchen Anmut, daß er nur Bewunderung und Sympathie erntete". Als Priester kam er 1918 einen Monat lang nach San Marco la Catola zurück, um sich mit seinem Beichtvater Pater Benedetto zu besprechen und die Zweifel zu beseitigen, die ihn bezüglich der Seelenführung quälten.

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San Marco la Catola

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