von Br. Francesco D. Colacelli
Wieder haben wir einen „Höhepunkt“ erlebt, wieder einen Tag, der in die Geschichte eingehen wird. Nun sind die Scheinwerfer verloschen. Die Kameras der großen Fernsehsender haben die Jagd nach neuen Schlagzeilen aufgenommen, und Ströme von Druckerschwärze erzählen wieder andere Geschichten auf den Seiten von Tageszeitungen oder Illustrierten.
Was aber bleibt jetzt, in San Giovanni Rotondo, von der Umbettung des Leichnams von Pater Pio aus der alten Krypta der Kirche „Santa Maria delle Grazie“ in die neue Unterkirche der Basilika, die seinen Namen trägt?
Es bleibt Pater Pio, der seine Mission fortführen wird und weiter für die geistige Gesundung einer Menschheit eintritt, die immer mehr an einer die Substanz zerstörenden Krankheit leidet.
Es bleibt seine Einladung, die er kurz vor seinem Tod ausgesprochen und einem Testament gleich hinterlassen hat: „Ich werde hier sein, unter euch, mehr noch als zuvor. Kommt zu meinem Grab. Früher musstet ihr warten, wenn ihr mit mir sprechen wolltet. Jetzt, dort, werde ich es sein, der auf euch wartet. Kommt zu meinem Grab, und ihr werdet mehr empfangen als früher.“
Es bleibt ein Ort, der uns ruft, der bezaubert, der evangelisiert. Die Unterkirche von „San Pio da Pietrelcina“ wurde noch am gleichen Abend der Umbettung,...